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Das KESS-Projekt

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Der IGS „E. Fischer“ ist die Beratung und Unterstützung der Kinder, der Eltern, der Lehrerinnen und Lehrer als Angebot sehr wichtig.

Seit 1998 arbeiten jeweils eine Sozialarbeiterin und ein Sozialarbeiter vom freien Träger der „Familien- und Jugendhilfe H. Junghans“ sehr eng mit der IGS „E. Fischer“ zusammen. Wir haben unser Projekt K E S S ( Kinder-Eltern-Schul-System-Projekt) genannt. Wir sehen uns als Berater innerhalb eines komplexen Systems in dem sich Kinder und Jugendliche, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer befinden.

Kinder :

Die Kinder gehen in der Regel von der  5. bis zur 10. Klasse zur Schule. Es ist für die Kinder und Jugendlichen eine schöne aber auch anstrengende Zeit. Mögliche Probleme können auftreten in der Lernmotivation, strittigen Situationen in zwischenmenschlichen Beziehungen zu Mitschülerinnen und Mitschülern, der eigenen pubertären Entwicklung der Kinder und anderen spannenden Situationen. Es war und ist für die Kinder und Jugendlichen dann wichtig eine/n Ansprechpartner an der Schule zu haben, welcher nicht Lehrerin und Lehrer ist.

 

Eltern:   

Nicht immer verläuft Erziehung reibungslos. Manchmal entstehen auch in der Familie, und das nicht immer durch die Schulsituation ausgelöst, Umstände in denen Eltern gern einen Rat hätten. Die aktuellen Geschehnisse in der Familie zeigen sich manchmal in der Schule durch das Verhalten der Kinder und Jugendliche. Wir gehen in unserer Arbeit davon aus, dass n i e m a n d hier „Schuld“ hat. Eher ist unsere Denk- und Arbeitsweise so, dass Eltern durch professionelle Beratung neue Ideen in der Erziehung entwickeln können. Durch die Individuellen Gespräche, wobei wir dem  Datenschutz unterliegen, möchten wir den Eltern gern behilflich sein.

 

Schul(e):    

Eng arbeiten wir mit den Lehrerinnen und Lehrern der Schule zusammen. Unsere Gemeinsamkeit: Wir möchten mit und für die Kinder und Jugendlichen eine möglichst optimale Lernsituation schaffen. Dazu gehört auch der Austausch mit den Lehrerinnen und Lehrern zur sozialen und psychischen Entwicklung der Kinder und Jugendlichen. Wir sehen uns hier als Partner der Schule, der Kinder, der Jugendlichen und der Eltern. Wir reden mit den  Kindern und Jugendlichen über das „Wie lerne ich gut?“. Im komplexen System Schule möchten wir die Lehrerinnen und Lehrer, die Kinder und Jugendlichen in der  Vorbereitung auf das zukünftige Leben beraten und begleiten. Unter Anderem organisieren wir den auch ständigen Informationsaustausch und legen dabei Wert auf den engen Kontakt zwischen der Schule und den Eltern, unter Berücksichtigung des Elternwillens und des Datenschutzes.

 

Systemprojekt:

Unsere Kinder und Jugendlichen, die Eltern und die Lehrerinnen und Lehrer leben und arbeiten nicht in isolierten „Räumen“. Erlebnisse und Gefühle bestimmen auch  das Verhalten unserer Kinder und Jugendlichen zu Hause und in der Schule. Sie sind keine jungen Erwachsenen sondern brauchen die komplexe Unterstützung der Erwachsenen in der Schulzeit. Durch unterschiedlichste Methoden lernen und erfahren sie so, möglichst optimale Leistungen zu erreichen. Dabei gilt der Grundsatz: Jeder nach seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Wir beachten die Individualität der Kinder und Jugendlichen sowie die Einmaligkeit jeder Familie.